Stationäre Operative Eingriffe in der Universitätsfrauenklinik
Die Universitätsfrauenklinik Göttingen bietet das gesamte
Spektrum der gynäkologischen Operationen an. Eine Vielzahl operativer Eingriffe, wie zum Beispiel Gebärmutterspiegelungen und -ausschabungen, Konisationen, Laserbehandlungen sowie
einige Bauchspiegelungen können als ambulante Operationen durchgeführt werden.
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Stationäre Operative Eingriffe |
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Operationen bei Unterleibskrebs (Onkologische Operationen)Ein Schwerpunkt unserer stationären operativen Tätigkeit sind gynäkologische Krebsoperationen. Diese meist großen Operationen erfordern ein hohes Können und viel Erfahrung, deshalb haben unsere Hauptoperateure alle eine zusätzliche Schwerpunktausbildung in spezieller operativer Gynäkologie durchlaufen. Unser Team sorgt bei allen Patientinnen mit gynäkologischen Krebserkrankungen wo erforderlich jederzeit auch in fachübergreifender Zusammenarbeit mit Chirurgen und Urologen für die individuell optimale Operation, die so radikal wie nötig, aber auch so schonend wie möglich durchgeführt wird.Seit Neuestem bieten wir auch bei der Operation des Vulvakarzinoms die schonende Wächterlymphknotentechnik an. Wir können Ihnen auch bei ausgedehnten Befunden oder bei Tumorrezidiven oft eine operative Chance ermöglichen. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit in unserem Gynäkologischen Krebszentrum ist eine umfassende und stadiengerechte, leitliniengetreue, qualitätsgesicherte Behandlung aller Unterleibskrebserkrankungen gewährleistet. Im Rahmen der Überprüfung des zertifizierten Gynäkologischen Krebszentrums durch die Deutsche Krebsgesellschaft werden die Operationsergebnisse alljährlich ausgewertet und bundesweit verglichen, die Qualität unserer Ergebnisse ist ausgezeichnet. Link zum Gynäkologischen Krebszentrum |
Gynäkologisches Krebszentrum
Zertifikat Gynäkologisches Krebszentrum |
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Operative Verfahren bei BrustkrebsBei Patientinnen mit Brustkrebs ist heute in den meisten Fällen eine Abnahme der gesamten Brust nicht mehr erforderlich. Man spricht von brusterhaltenden Operationen, das heißt, dass nur der Tumor mit einem Randsaum aus gesundem Gewebe entfernt wird. In Kombination mit entsprechenden plastischen Rekonstruktionsverfahren gehört dieses Verfahren bei uns zum standardgemäßen Vorgehen. Im Rahmen einer Brustkrebsoperation muss außerdem abgeklärt werden, ob sich die Krankheit schon in die Lymphknoten der Achselhöhle ausgebreitet hat.Dieser Eingriff kann heute meistens sehr schonend durch die neue Methode der Wächterlymphknotenentfernung (Sentinel-Node-Biopsie) durchgeführt werden. Dabei ist der Wächterlymphknoten die erste Filterstation im Abflussgebiete des Brustkrebses. Dieser Wächterlymphknoten wird markiert und operativ entfernt. Noch während der Operation wird er vom Pathologen im Schnellschnittverfahren untersucht. Wenn sich keine Tumorabsiedlungen nachweisen lassen, kann auf die weitere Entfernung von Lymphknoten aus der Achselhöhle verzichtet werden. So können wir Lymphödembildung, Gefühlsstörungen und Bewegungseinschränkung als Folgen einer radikalen Lymphknotenausräumung aus der Achselhöhle weitgehend vermeiden. In unserem zertifizierten Brustzentrum erfolgten bei T1 Tumoren 93% der Operationen primär brusterhaltend, in 73% konnte die Sentinel-Node-Technik angewandt werden. (Die Zahlen beziehen sich auf das erste Halbjahr 2008.) Im Rahmen der Überprüfung des zertifizierten Brustzentrums durch die Deutsche Krebsgesellschaft und die Europäische Brustkrebsgesellschaft werden die Operationsergebnisse alljährlich ausgewertet und bundesweit verglichen, die Qualität unserer Ergebnisse schneidet dabei ausgezeichnet ab! Link zum Brustzentrum |
Brustzentrum
Zertifikat Brustzentrum |
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Minimal invasive Operationen (Schlüssellochchirurgie)Ein weiterer Schwerpunkt sind endoskopische Operationsverfahren (minimal-invasive Operationen: sog. Schlüssellochchirurgie). Dabei werden mittels eines kleinen Hautschnittes Operationsinstrumente sowie eine Kamera in den Bauchraum (Laparoskopie) eingebracht. Dadurch ist eine gute Sicht auf das Operationsgebiet gewährleistet. Häufig entfernen wir so z.B. die Gebärmutter (siehe auch unter Gebärmutterentfernung) oder abklärungsbedürftige Eierstockstumoren. Mittels Bergesacktechnik können Präparate unter Gewährleistung der onkologischen Sicherheit (keine Tumorzellverschleppung im Falle der Bösartigkeit) schonend aus dem Bauchraum geborgen werden.Diagnostische Eingriffe, Lösung von Verwachsungen und auch die Sanierung von Endometriose sind weitere Einsatzgebiete für die minimal-invasive Chirurgie. Auch Befunde, die sich in der Gebärmutter befinden lassen sich mittels einer sogenannten Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) abklären und in vielen Fällen auch behandeln. Der Vorteil dieser Methoden liegt darin, dass die Erholungsphase nach der Operation kürzer ist, als nach einem Bauchschnitt und wir Sie deshalb früher wieder nach Hause entlassen können. GebärmutterentfernungDie Gebärmutterentfernung ist eine der häufigsten gynäkologischen Operationen. In Abhängigkeit von der Erkrankung und nach gezielter gynäkologischer Untersuchung beraten wir unsere Patientinnen ausführlich über die Art des Zugangsweges (vaginal, vaginal mit laparoskopischer Assistenz, oder durch Bauchschnitt). Wir bevorzugen, unter Berücksichtigung der Befunde, das schonende vaginale Vorgehen, das heißt die Gebärmutterentfernung erfolgt von der Scheide aus, ggf. durch eine Bauchspiegelung unterstützt. Auch hier haben Sie nach der Operation keine sichtbaren Narben am Bauch, weniger Schmerzen und eine kürzere Verweildauer im Krankenhaus.Weitere OperationsindikationenAuch plastisch-rekonstruktive Eingriffe bei Fehlbildungen, bei Verletzungen, bei Entzündungs- und Tumorfolgen (z.B. Fisteln, Scheidenverengungen ...) führen wir mit Erfolg durch. Dabei spielt auch die Wiederherstellung der Fruchtbarkeit, z.B. bei Eileiterverschluß oder bei Myomen, Endometriose, Uterussepten oder anderen Sterilitätsursachen eine große Rolle.
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