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20 Jahre Tschernobyl
Samstag, 29. April, 14 Uhr
Vor 20 Jahren ereignete sich der bisher folgenschwerste Unfall in einem
Atomkraftwerk.
Am 26. April 1986 zerstörte eine Explosion den Block 4 des
Atomkraftwerkes in Tschernobyl. Was als Angstmache von Atomkraftgegnern
abgetan worden war, wurde nun bittere Realität:
Radioaktiver Fallout verteilte sich über ganz Europa und verstrahlte Landstriche in
der Ukraine, Weißrussland und Russland für Generationen. Die Gesamtzahl der Opfer
ist unklar, liegt aber über 100.000 Menschen und immer noch leiden insbesondere
Kinder an Krebs, Immunschwäche und Missbildungen.
An diesem Veranstaltungstag sollen die Lehren aus Tschernobyl in Erinnerung
gebracht werden:
14.00 - 14.30 Uhr Begrüßung und Einleitung "20 Jahre Tschernobyl"
14.30 - 15.15 Uhr Prof. Heyo Eckel "Tschernobyl und kein Ende - Leben und Leid
in radioaktiv verseuchten Gebieten
16.00 - 16.45 Uhr Dr. Sebastian Pflugbeil " Medizinische Auswirkungen vor Ort
und in Westeuropa - die Verleugnung der Fakten"
17.30 - 18.00 Uhr Dr. Frank Musiol "Braucht eine sichere und Klima schonende
Energieversorgung Atomkraft?"
18.30 - 19.00 Uhr Jochen Stay "Gibt es einen Zusammenhang zwischen Lagerung und
Transport von Atommüll und der Katastrophe von Tschernobyl?"
daneben (ständig laufend) ein 20minütiger Videofilm "Das Opfer"
Veranstaltung des Instituts für Forschung und Bildung in Kooperation mit der esg
Info und Kontakt:
Karsten Mork,Tel. 4999022,
eMail: carsten.mork@esg-goetttingen.de
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