Johann-Friedrich-Blumenbach-Institut
für Zoologie und Anthropologie


Abteilung Zelluläre Neurobiologie (Leiter: Prof. M. Göpfert)


Prof. (apl) Dr. Andreas Stumpner

Letzte Änderung:
21.3.2012

English version 

 Schwann-Schleiden-Forschungszentrum;
Julia-Lermontowa-Weg 3, 4. Stock
Tel. +49 551/39-177956;
E-Mail: astumpn (at) gwdg.de

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Die Gesangserkennung und ihre neuronalen Grundlagen bei Orthopteren (Feld- und Laubheuschrecken, Grillen)  stellen den wichtigsten Forschungsschwerpunkt dar. Hauptziel ist es, die Mechanismen und realen Elemente kennenzulernen, mit Hilfe derer relevante Parameter in  akustischen Signalen erkannt werden.

Bei diesen Untersuchungen stehen zur Zeit Laubheuschrecken aus der Gruppe der Barbitistini im Vordergrund, bei denen die verschiedenen Arten, aber auch Männchen und Weibchen einer Art Gesänge mit unterschiedlichem Zeitmuster und zum Teil auch mit unterschiedlicher Trägerfrequenz erzeugen. Die Untersuchungen erstrecken sich auf das periphere Gehörsystem und auf auditorische Interneurone, zur Zeit noch mit Schwerpunkt auf thorakalen Ganglien, aber Pilotversuche am Gehirn haben begonnen. Zur Anwendung kommen dabei in erster Linie intrazelluläre Einzelableitungen und Färbungen, histologische Analysen, Massenanfärbungen, Zellausschaltungen und immunhistochemische Untersuchungen.

Zusätzliche Projekte in Kooperation mit Kollegen aus Berlin, Gießen und Zürich beschäftigen sich mit Feldheuschrecken (Gesangserkennung), tropischen Laubheuschrecken (Gesangsproduktion) und hörenden Fliegen (Parasitoide mit Anpassung an "singende" Insekten).

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