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PRA (Progressive Retinale Atrophie)



Zur Zeit wird auch bei anderen PRA betroffenen Hunderassen (z.B. beim Akita Inu) an den genetischen Ursachen geforscht.
PCR-Diagnostik: Ermittlung des PRA-Genotyps
Die Progressive Retinaatrophie (PRA) steht für eine erblich bedingte Photorezeptor-Störung der Netzhaut, die bei verschiedenen Hunderassen durch unterschiedliche Mutationen hervorgerufen wird.
Irish Setter
Beim Irish Setter handelt es sich bei der PRA um eine Dysplasie von Zapfen und Stäbchen, eine sog. Rod-cone-dysplasia type 1 (rcd1). Die rcd1-Mutation wird autosomal rezessiv vererbt. Das bedeutet, dass nur Hunde mit zwei Kopien des mutierten Gens die Krankheit ausbilden. Träger, die eine Kopie des mutierten Gens besitzen, vererben das Gen mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 % an ihre Nachkommen.
Cardigan Welsh Corgi
Die PRA beim Cardigan Welsh Corgi ist eine autosomal rezessiv vererbte Augenerkrankung, die bereits sehr früh auftritt und schon beim jungen adulten Hund zur Erblindung führt. Sie wurde bereits zum ersten Mal 1972 beschrieben. Betroffene Hunde erblinden bevor sie ein Jahr alt sind.
Beim Welsh Corgi handelt es sich um eine sog. Rod-cone-dysplasie Type 3 (rcd 3).
Mini Schnautzer
Die PRA beim Mini Schnautzer wird als eine Degeneration der Photorezeptoren beschrieben. Es handelt sich dabei um eine Mutation im Phosducin (pd) Gen.
Die Untersuchungen werden mit größter Sorgfalt und mit den besten Kräften unter Zugrundelegung des erarbeiteten oder bekannten neuesten Standes von Wissenschaft und Technik durchgeführt. Gewährleistungsverpflichtungen können jedoch nicht übernommen werden. Schadensersatzansprüche werden auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Der Ersatz von Folgeschäden ist ausgeschlossen.
Letzte Aktualisierung: MäSeptember 2009
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