Mumps, Newcastle-Disease-Virus

Mumps (Parotitis epidemica)

Erreger Klinik Diagnostik Therapie Infektionsweg Epidemiologie Prophylaxe

Erreger: Mumpsvirus; stabiler Serotyp

Klinik:

Diagnostik:
Trotz typischen Krankheitsbildes ist die klinische Diagnose nicht eindeutig. Insbesondere, wenn Parotitis nach erfolgter Mumpsschutzimpfung auftritt. Differentialdiagnose: Influenza A., Coxsackie B, Adenoviren, EBV und Mycoplasma pneumoniae. IgM-Anti-Mumpsvirus ist für Diagnosestellung essentiell.

Therapie:
Mumps, symptomatisch; Orchitis; evtl. Suspensorium, Mumpsimmunglobulin bei bestehender Orchitis wirkungslos, jedoch bei einseitiger Orchitis zur Prophylaxe der Infektion des anderen Hodens indiziert.

Infektionsweg:
Tröpfcheninfektion der Schleimhäute des Rachens, Virämie, Organmanifestation. ZNS wird auf dem Blutweg erreicht.

Epidemiologie:

Prophylaxe:


NDV-(Newcastle-Disease-Virus-)Konjunktivitis

Geflügelkrankheit (Respirationstrakt, Gastrointestinaltrakt, ZNS). Beim Menschen nach Kontakt akute Konjunktivitis mit follikulärem Charakter nach Inkubationszeit von 1-2 Tagen. Meist unilateral. Keine Korneabeteiligung. Lidödem und präaurikuläre Lymphadenitis sind möglich, manchmal Tränenfluß, Abgeschlagenheit, Pharyngitis, Kopfschmerzen und ulzerative Mundschleimhautveränderungen wurden beobachtet. Reinfektionen möglich. Gute Prognose.

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