Wörterbuch der Botanik von Gerhard Wagenitz, Korrekturen und Ergänzungen

  • G. Wagenitz, Wörterbuch der Botanik. Morphologie, Anatomie, Taxonomie,Evolution. Die Termini in ihrem historischen Zusammenhang. Jena
    etc.: G. Fischer. 1996.
  • Der Bitte im Vorwort folgend haben mir mehrere Kollegen brieflich Korrekturen und Ergänzungen zukommen lassen oder sie auch in Besprechungen veröffentlicht. Auch die eigenen Recherchen haben zu Verbesserungen geführt. Im folgenden soll einiges davon mitgeteilt werden. Offensichtliche Druckfehler wurden nicht berücksichtigt.

    Mein Dank gilt besonders den folgenden Korrespondenten: Prof. E. Battaglia (Pisa), Prof. A. Bresinsky (Regensburg), Prof. Th. Butterfaß (Frankfurt a.M.), Dr. P. Döbbeler (München), Prof. M. Fischer (Wien, vgl. Flora 192: 391-392. 1979), Prof. G. Heubl (Konstanz), Prof. E. Jäger (Halle/S.), C. Krause (Göttingen), Prof. A. Pirson (Göttingen), Prof. H. Scholz (Berlin, vgl. Willdenowia 27: 301-306. 1997), Prof. W.T. Stearn (London),PD.Dr. Storch (Freiburg i.Br.), Prof. H. Teppner (Graz).

    Nicht alle Vorschläge konnte ich übernehmen. In manchen Fällen ist die Definition umstritten oder die Herkunft muß noch überprüft werden. Es wurden auch sehr spezielle Termini genannt, die nur einem kleinen Kreis von Spezialisten bekannt sind.

    Göttingen, im Januar 1998 (Letzte Ergänzungen: September 1999)


    Prof. em. Dr. G. Wagenitz, Albrecht von Haller-Institut für Pflanzenwissenschaften, Abteilung Systematische Botanik
    Untere Karspüle 2 D 37073 Göttingen
    Fax : 49-0551-392329 e-mail: gwageni@gwdg.de

    Anmerkung: Die zuletzt eingegebenen oder geänderten Stichwörter sind in Blau geschrieben, darunter sind auch einige, die über das eigentliche Gebiet des Wörterbuches hinausgehen.

    Acetolyse E: acetolysis F: acétolyse, f.
    Standardmethode zur Aufbereitung von fossilen und rezenten Pollenkörnern zur mikroskopischen Untersuchung. Dabei werden durch Behandlung mit Essigsäureanhydrid und konzentrierter Schwefelsäure die Intine und der Zellinhalt herausgelöst.
    G: Erdtman (1934, 1964).

    amphistomatisch > Blattbau

    Anisocotylie
    G: Caspary (1858, S. LXXIV) beschrieb als erster die Ungleichheit der Keimblätter bei Streptocarpus. Der Terminus wurde von Fritsch (1904, S. 116) geprägt.

    Anisosporie
    Aus den großen Sporen entwickeln sich weibliche Pflanzen, aus den kleinen männliche, z.T. > Zwergmännchen.
    Lit.: Ramsay (1979)

    Anthium > Blume

    Apfelfrucht L: pomum E: pome, core-fruit F: pomme, f.
    Frucht aus einem halbunterständigen Gynoeceum, bei der (nach der üblichen Deutung) die eigentlichen Karpelle untereinander weitgehend frei, aber von einem fleischigen Achsengewebe umgeben sind. Die Karpelle können lederig sein (das Kerngehäuse des Kernapfels von Malus und Pyrus) oder steinhart und holzig (Steinapfel von Crataegus, Cotoneaster etc.)

    Apoptosis E: apoptosis
    Die Erscheinung des gesetzmäßigen Absterbens einzelner Zellen im Laufe der Ontogenie (programmierter Zelltod), bei den Pflanzen z.B. bei der Differenzierung der Tracheiden und Tracheen im Xylem oder als Abwehrmechanismus gegen Infektionen.
    G: Das lange bekannte Phänomen wurde von medizinischer Seite (Kerr et al. 1972) Apoptosis genannt.

    Aposporie E: apospory F: aposporie, f.
    Bei Pteridophyten Entstehung von Prothallien aus vegetativem Gewebe des Sporophyten, d.h. unter Fortfall der Sporenbildung. Bei den Angiospermen spricht man von A., wenn Embryosäcke aus somatischen Zellen der Samenanlagen gebildet werden (vgl. > Diplosporie).
    G: Als erster sprach Vines (1878, S. 361) davon, daß Chara "aposporous" sei. Die zugrundeliegende Auffassung des Entwicklungsganges von Chara war aber irrig. Im heutigen Sinn führte Bower (18885 a, S. 363) bei Farnpflanzen den Begriff ein.

    Archäophyt, Alteinwanderer
    Hempel (1990, S. 138) trennt hiervon die Arten der altdeutschen Gartenflora, die vor der Renaissance verwilderten, als Paläophyten ab.

    Arealtyp E: chorotype

    Ascus
    Bei Hefen und ihren Verwandten treten Asci mit einer einschichtigen Wand auf (prototunicater Ascus).

    Autökologie > Ökologie

    Auxine
    Klasse von Phytohormonen, deren Vertreter besonders in niedrigen Konzentrationen das Streckungswachstum von Sprossen fördern, die Apikaldominanz bewirken und das Längenwachstum von Wurzeln hemmen.
    G: Die Bezeichnung Auxin (von gr. auxano, wachsen) wurde zuerst einer Substanz beigelegt, die Kögl & Haagen Smit (1931, S. 1416) aus dem Harn von Schwangeren kristallisiert gewonnen hatten. Die Autoren hatten später Probleme, diese wiederzugewinnen, entdeckten aber (Kögl et al. 1934, S. 94 ?) eine Substanz mit Wuchsstoffwirkung, die sie „Hetero-auxin“ nannten und identifizierten sie als ß-Indolyl-Essigsäure. Nachuntersuchungen von Originalpräparaten mit modernen Methoden (Vliegenthart & Vliegenthart 1966) zeigten, daß die als Auxin a und b charakterisierten Substanzen mit den angegebenen Formeln „non-existent“ waren. Heute gilt das „Heteroauxin“ als wichtigstes natürlich vorkommendes Auxin.

    Basalkörper E: basal body F: grain (m.)basal, corpuscule (m.) basal
    Neuerdings wurde basal body auch auf die basale Struktur der Bakteriengeißel angewendet (Bovee 1981), was aber von anderer Seite (Corliss 1981 b) scharf abgelehnt wurde.

    basifix: auch als Gegensatz zu medifix bei Haaren verwendet.

    Begeißelung, stephanokont
    G: Bohlin (1901, S. 25) schuf für die Oedogoniaceae eine Gruppe der Stephanokontae.

    Bereich > Reich

    Biologische Flora E: biological flora
    Flora, die die Autökologie (= Biologie im Sinne der Jahrhundertwende) besonders berücksichtigt, d.h., die Angaben über Blütenökologie, Ausbreitungsökologie, Standorte, Vergesellschaftung, Schädlinge etc. enthält.
    G: Die erste Flora, die die "pflanzenbiologischen Verhältnisse" berücksichtigt, stammt von Kirchner (1888), der mit Loew und Schröter später eine groß angelegte, aber unvollendete biologische Flora mit dem Titel "Lebensgeschichte der Blütenpflanzen Mitteleuropas" begann.

    Bionik, f. E: bionics F: bionique, f.
    Die Erforschung von Strukturen oder Funktionen der Lebewesen mit dem Ziel, sie in der Technik nachzuahmen und zu nutzen.
    G: Die Bezeichnung entstand 1960, nach Anonymus (1961) leitet sie sich von Biologie und Elektonik ab, einleuchtender ist aber eine Ableitung von Biologie und Technik.

    Biotop
    Ein Lebensraum mit besonderen Eigenschaften, der von seiner Umgebung abgrenzbar ist (z.B. ein Teich, eine Quelle, ein Wald, ein Kornfeld).
    G: Eingeführt von Dahl (1908, S. 351), vgl. Sukopp (1995).

    Blattbau (B.)
    G: Die Termini hypo-, amphi- und epistomatisch gehen auf F. Darwin (1898, S. 532, als hypostomatal etc.) zurück.

    Blattvorspitze > Träufelspitze

    Blütendimorphismus Lit.: Plitmann(1995)

    Botanik
    Auch die Deutsche Botanische Gesellschaft hat ihre Umbenennung diskutiert (Botanica Acta 109, N 16-19. 1996), ist aber bei "botanisch" geblieben. - Linné (1767, S. 10) bezeichnete die Botanik als die "Scientia amabilis" (die liebenswerte Wissenschaft), ein Beiname, der im 18. und 19. Jahrhundert geläufig war und von Botanikern auch heute noch verwendet wird.

    bradytelisch > Evolutionsgeschwindigkeit

    Caspary-Streifen
    Auch in Hypodermiszellen kann ein Caspary-Streifen vorkommen (Perumalla et al. 1990).

    Chlamydospermae
    Alter Name für die Klasse der Gnetopsida.
    G: Eingeführt von Pulle (1938, S. 163) als Unter-Abt. der Spermatophyta (gleichrangig mit den Gymnospermae). Der Name bezieht sich auf die von einer Hülle (gr. chlamys)umgebenen Samen.

    Chromosomenzahl
    Die Chromosomenzahl der Haplophase (der Gameten) wird mit n bezeichnet, die der Diplophase (der Zygote) mit 2n. Die niedrigste Grundzahl einer Polyploidserie ist x. Ist z.B. x = 9, so hat eine diploide Sippe 2n = 2x = 18 Chromosomen, eine tetraploide 2n = 4x = 36.
    Lit.: Levan & Müntzing (1963).

    Code. 2. Kulturpflanzencode
    Lit. zur Geschichte: Hetterscheid, van den Berg & Brandenburg (1996).

    Cormus
    G: Eine ältere Verwendung (z.B. H. Schmidt 1912)von Cormus in der Zoologie und Botanik für einen "Stock", der aus einem Individuum durch Sprossung (Knospung) ohne folgende Ablösung entsteht, ist heute obsolet.

    Cultigen E: cultigen
    Eine Species, die nur aus der Kultur bekannt ist. Die meisten Cultigene dürften in der Kultur entstanden sein, Ort und Art der Entstehung sind aber meist unbekannt. Indigen kann nicht als Gegensatz dazu angesehen werden.

    Cycadofilices > Pteridospermae

    Cytogenetik E: cytogenetics F: cytogénétique, f.
    Verbindung der Untersuchungen an Chromosomen mit der Genetik.
    G: Grundlage für die Cytogenetik ist die > Chromosomentheorie der Vererbung. Daher wird die Arbeit von Sutton (1903) als Geburtsstunde dieser Forschungsrichtung angesehen. Die Bezeichnung ist aber jünger.
    Lit. zur Geschichte: Schulz-Schaeffer (1976, 1980).

    Cytoplasma
    G: Der Terminus wurde schon von Kölliker (1863, S. 14) anstelle von Protoplasma verwendet. In der Botanik wurde er erst durch Strasburger (1882a, S. 479) bekannt.

    Deckhaar E: non-glandular hair
    Sammelbegriff für alle drüsenlosen Haare.
    G: Erstnachweis: Solereder (1899, S. 937).

    Demökologie > Ökologie

    Dendrochronologie
    Lit.: Internationales Wörterbuch: Kaennel & Schweingruber (1995).

    Diplophase
    G: Schon von Vuillemin (1907, S. 85) eingeführt.

    Dominanz
    G: Nach Stubbe (1965, S. 94) spricht schon Gallesio (1815, n.v.) vom Dominieren einzelner Merkmale.

    Dysploidie
    G: Eingeführt von E.C. Jeffrey (1925, S. 210).

    Endemit
    Lit.: Zusammenstellung weiterer Termini zur Unterscheidung verschiedener Typen von Endemiten bei Holub & Jirásek (1967, S. 92-95).

    Endomitose
    G: Der Begriff wurde schon von Heidenhain (1919, S, 376, 381) geschaffen, aber erst die Arbeit von Geitler (1939) an Heteropteren (Wanzen) hat ihn bekannt gemacht.

    Epiphyt
    Einige Autoren rechnen die Parasiten zu den Epiphyten, man muß dann von parasitischen und nichtparasitischen Epiphyten sprechen, was zumindest unpraktisch ist.
    G: C.F.v. Martius (1842, Sp. 371) hat sehr klar die Unterschiede zwischen (echten) Parasiten und Epiphyten (oder "Pseudoparasiten") herausgearbeitet.

    epistomatisch > Blattbau

    Evolutionsgeschwindigkeit E: tempo of evolution, rate of evolution
    Die Geschwindigkeit des evolutionären Wandels hat kein eindeutiges Maß. Man kann sie beziehen auf die morphologische Entwicklung, insbesondere das Auftreten grundlegender Abänderungen, aber auch auf die Ausbildung neuer Arten bzw. höherer Taxa. Auch wenn beides nicht exakt meßbar ist, läßt sich nicht bezweifeln, daß es große Unterschiede zwischen den Evolutionslinien gibt. Man unterscheidet danach.
    1. horotelisch E: horotelic
    Sippe mit normales Evolutionsgeschwindigkeit.
    2. bradytelisch E: bradytelic
    Sippe mit stark verlangsamter Entwicklung. Solche Sippen finden sich bevorzugt in sehr stabilen Lebensräumen.
    3. tachytelisch E: tachytelic
    Sippe mit besonders schneller Entwicklung.
    G: Simpson (1944, S. 133/134) führte die drei genannten Begriffe ein, abgeleitet von gr. telos, Ziel und horos, Grenze, bzw. bradys, langsam, und tachys, schnell.
    Lit.: Stebbins 1944.

    Fitness
    Lit.: Ergänze: De Jong (1994).

    Formation
    Eine Pflanzengemeinschaft, die durch das Vorherrschen bestimmter Wuchsformen gekennzeichnet ist und dadurch einen einheitlichen physiognomischen Charakter erhält. Beispiele sind Laubwald, Wiese, Savanne, Hochmoor.
    G: Eingeführt von Grisebach (1838, S. 160) als "pflanzengeographische Formation".

    Formgattung
    G: De Bary (1884, S. 129) verwendete die Begriffe Formspecies und Formgenera bei Pilzen.

    Fortpflanzungsstrategie, Reproduktionsstrategie E: reproductive strategy
    Die Gesamtheit der morphologischen und physiologischen Eigenarten einer Pflanze, deren Zusammenspiel eine erfolgreiche Fortpflanzung garantiert. Dazu gehören z.B. die Anpassungen zur Blüten- und Ausbreitungsökologie, Samenzahl, Keimungsbedingungen, Abwehr von Fraßfeinden.

    Fragmentation
    F. gibt es nicht nur bei Algen, Pilzen und Moosen sondern auch bei einigen Angiospermen, und zwar bei Wasserpflanzen, z.B. Elodea.

    Fruchttypen
    Lit.: Hubert Winkler (1939), Hilger & Hoppe (1995).

    Gametophyt
    Die Bezeichnung G. stammt von Bower (1890, S. 367, als gametophyte).

    Gamon E: gamone F: gamone
    Hormon, das von reifen Gameten abgegeben wird und eine wesentliche Rolle bei deren Vereinigung spielt.
    G: Die Bezeichnung wurde von Hartmann & Schartau (1939, S. 587) "im Einvernehmen mit Prof. Kuhn" eingeführt.

    gamophyll
    Die Bezeichnung wird allgemein für Verwachsungen gegen- oder wirtelständiger Blattorgane (Phyllome) verwendet.

    Geofrutex E: geofrutex, pl. geofrutices
    Halbstrauch, dessen kräftig entwickelter holziger Teil (Lignotuber, Xylopodium) sich unter der Erde befindet. Die Wuchsform ist vor allem aus den Trockengebieten Afrikas und Brasiliens bekannt und stellt mindetens teilweise eine Anpassung an periodische Feuer dar.
    G: White (1977, S. 57 ff.) nannte diese Pflanzen geoxylic suffrutices; Robbrecht (1988, S. 36) verkürzte dies zu geofrutices.

    Geotropismus, Gravitropismus E: geotropism, gravitropism F: géotropism, m.
    Wachtumsbewegung, deren Richtung durch die Schwerkraft bestimmt wird.
    G: Gleichzeitig (unabhängig voneinander ?) von Sachs (1868, S. 518) und Frank (1868, S. 85) eingeführt. Neuerdings wird gleichbedeutend der sprachlich weniger korrekte Terminus Gravitropismus bevorzugt (Sievers & Volkmann 1979).

    haploid
    - 1. Die Chromosomenzahl eines Organismus bzw. einer Zelle nach der Meiose (mit n bezeichnet).
    - 2. Die Chromosomenzahl eines einfachen Satzes innerhalb einer Polyploidserie (mit x bezeichnet, vgl. auch > monoploid). Bei x = 7 hat ein tetraploider Organismus 2n = 4x = 28 Chromosomen.
    Lit.: Levan & Müntzing (1963).

    Haplophase
    G: Schon von Vuillemin (1907, S. 85) eingeführt.

    hemiploid E: hemiploid
    Individuum, das nur die Hälfte der normalen Chromosomenzahl im Vergleich zu anderen der Art hat. Es kann lebensfähig sein, wenn es sich bei der Ausgangssippe um eine Polyploide handelt.
    G: Bei Kreuzungsversuchen mit dem Laubmoos Physcomitrium erzielte M. Schmidt (1931) Gametophyten, die nur die Hälffte der normalen Chromosomenzahl aufwiesen, er nannte sie hemihaploid. F. v. Wettstein ((1932, S. 983) führte hemiploid ein.

    Heteroauxin > Auxine

    Heterodiasporie E: heterodiaspory
    Zusammenfassende Bezeichnung für die Ausbildung verschiedener Samen (> Heterospermie) oder verschiedener Früchte bzw. Teilfrüchte (> Heterokarpie, Heteromerikarpie).
    G: Müller-Schneider & Lhotská (1971, S. 408).

    Holobiont
    Der aus > Photobiont und > Mycobiont bestehende Gesamtorganismus einer Flechte.
    G: Ahmadijan (1982).

    homoiohydr, homoiohydrisch E: homoiohydric
    Homoiohydre Pflanzen können ihren Wasserzustand so regeln, daß er unabhängig von der relativen Wasserdampfspannung der Atmosphäre weitgehend konstant bleibt. Hierzu gehören als typische Landpflanzen mit wenigen Ausnahmen alle Kormophyten (im Gegensatz zu den > poikilohydren Thallophyten).
    G: Walter (1931, S. 9) führte das Begriffspaar homoiohydr - poikilohydr in Anlehnung an die Bezeichnungen homoiotherm - poikilotherm für den Wärmehaushalt der Tiere ein, abgeleitet von gr. homoios, gleichartig, bzw. poikilos, veränderlich, und hydor, Wasser.

    Homotopie
    Übereinstimmung in der relativen Lage (Stellung) bei Organen verschiedener Sippen. Homotopie besteht z.B. zwischen den adaxialen Stamina verschiedener Arten, aber auch zwischen einem adaxialen Stamen von Verbascum und dem adaxialen Staminodium von Scrophularia.
    G: Troll (1935, S. 20).

    horotelisch > Evolutionsgeschwindigkeit

    hygrophil
    Feuchtigkeitsliebend. G: Thurmann (1849, S. 268).

    hypostomatisch > Blattbau

    Infloreszenzblume > Pseudanthium

    Inulin
    G: Die Bezeichnung Inulin findet sich spätestens bei Gmelin (1819).

    Jahresring
    G: Nach Kehr (1964, S. 42) sprach man zunächst nur von den "Jahren" des Holzes, das Wort Jahresring tritt erst um 1780 auf.

    Karpid
    Der sich aus einem Karpell entwickelnde Teil einer Frucht, besonders bei Früchten aus einem chorikarpen (apokarpen) Gynoeceum.
    G: Eingeführt von De Candolle (1819, S. 410) als carpidium für einen Teil eines Fruchtstandes, z.B. bei Morus, d.h. für eine Frucht innerhalb des Fruchstandes. Im oben angegebenen Sinne benutzen neuerdings Takhtajan (1991, S. 200) und Hilger & Hoppe (1995, S. 505) den Terminus.

    Karyotyp E: caryotype F: caryotype, m.
    Die für ein Taxon typische Ausstattung mit Chromosomen nach Zahl, Größe und Struktur.
    G: vgl. Battaglia (1994).

    Keimbahn E: germ track, germ line F: lignée (f.) germinale
    Die Folge der Zellen, die von der Zygote zu einer neuen Keimzelle führt. Bei vielen mehrzelligen Tieren läßt sich früh eine Urkeimzelle erkennen. Zuweilen unterscheiden sich die Zellen der Keimbahn auch cytologisch von den Körperzellen. Da bei den Pflanzen potentiell fast jede Zelle Ausgangspunkt für die Entwicklung zu Keimzellen werden kann, macht es wenig Sinn, hier von einer "Keimbahn" zu sprechen.
    G: Nach einigen Vorläufern war Weismann (1885) der erste, der die Bedeutung des stofflichen Zusammenhanges des Kernplasmas der Zellen von einer Keimzelle zur nächsten erkannte. Die Bezeichnung Keimbahn findet sich spätestens bei Weismann 1902 (S. 450).

    Kieselzelle E: silica-cell
    Zelle, die fast vollständig von einem Kieselkörper (E: silica-body) aus Kieselsäure erfüllt ist. Solche Kieselzellen stellen einen Typ der Kurzzellen der Blattepidermis von Gramineen (Poaceen) dar.
    G: Wiesner (1865) stellte als erster an den Kolbenhüllblättern von Zea mays fest, daß die Kurzzellen der Epidermis Kieselsäure enthalten, 1866/67 (S. 120) nannte er sie Kieselzellen.

    Kleistogamie
    G: Kleistogame Blüten bei wurden bei Viola mirabilis von Dillenius schon 1719 beschrieben.

    Kohäsionstheorie (des Transpirationsstroms) E: cohesion theory
    Der aufsteigende Wasserstrom in den Leitbündeln wird angetrieben vom Sog, den die Verdunstung an der Zelloberfläche der Mesophyllzellen ausübt. Die durch Kohäsion zusammengehaltenen Wasserfäden setzen diesen Sog fort bis zu den lebenden Zellen der Wurzeln, die dann aus dem Boden Wasser aufnehmen.
    G: Diese Theorie wurde zuerst durch Askenasy (1896/96, S. 333) klar formuliert und hat sich trotz mancher Einwände bis heute bewährt.

    Koniferen > Coniferae

    Kosmopolit E: cosmopolite F: cosmopolite, m.
    Art, die weltweit verbreitet ist und an geeigneten Standorten fast überall vorkommt.
    G: A. de Candolle (1855, S. 582) benutzte (als erster ?) den Terminus "cosmopolite", betonte aber gleichzeitig, daß es keine Kosmopoliten im absoluten Sinn des Wortes gibt.

    Kristallzellen E: crystal idioblasts
    Idioblasten, die Kristalle (vor allem Calciumoxalat oder Kieselsäure) einschließen.

    K-Selektion > Selektionstypen

    Laub (nur Sg.) E: foliage F: feuillage, m.
    Die Gesamtheit der Blätter einer Pflanze, besonders eines Baumes.

    Liane, Kletter- und Schling- oder Windepflanze
    Im Deutschen in einem engeren und einem weiteren Sinn verwendet:
    - 1. (i.e.S.) E: liana (liane) F: liane
    Holzige windende Pflanze, wie sie besonders in den Tropen vorkommt.
    G: Das franz. Wort liane kam im 18. Jahrhundert nach Deutschland. In der Botanik wurde es spätestens durch Humboldt (1806, S. 23) als eine seiner physiognomischen Pflanzenformen bekannt.
    - 2. (i.w.S.) , Kletterpflanze E. climbing plant F. plante (f.) grimpante Pflanze, die sich an anderen festhalten muß, um in die Höhe zu gelangen.
    G: Die Erweiterung des Begriffes Liane geht auf Schenck (1892, S. 5) zurück, der dazu Windepflanzen, Rankenpflanzen, Wurzelkletterer und Spreizklimmer rechnete.

    Lignin
    Die wichtigsten Nachweise von Lignin durch Anilinsulfat und Phloroglucin wurden zuerst von Wiesner (1866/67, S. 120; bzw. 1878, S. 62) beschrieben.

    Lumper > Splitter

    Lusus, Spielart, Abart, Aberrration L: lusus, m., pl.: lusus; aberratio, f. E: sport, aberration F: aberration, f.
    Bezeichnung für Abweichungen von der "Normalform" in einem einzigen Merkmal. Es kann sich um genetischen Polymorphismus, neu aufgetretene Mutationen oder Bildungsabweichungen (> Monstrosität), eventuell auch nur um eine (>) Modifikation handeln. In der Systematik haben solche "Spielarten" heute keinen Platz mehr.
    G: Ledebour verwendete die Kategorie lusus in der "Flora Rossica" (z.B. 1: 348. 1843) für Taxa, denen er keinen Namen gab. Neilreich (1846) gebrauchte Spielart für Kultursorten. Der Begriff Spielart findet sich im Code 1867, Aberration noch bei Diels (1921, S. 175). Lusus wurde vor allem in der älteren zoologischen Literatur verwendet (vgl. Semenov-Tian-Shansky 1910, S. 19; Plate 1914, S. 134).

    manoxyl E: manoxylic
    Mit weichem Holz mit großem Mark, breiten Markstrahlen und weiten Tracheiden, wie bei den Cycadopsida. Gegensatz > pyknoxyl.

    Meiose
    Lit. zur Terminologie: Battaglia (1985).

    Metonym > Synonym, systematisches

    Mikroskop
    G: Die Bezeichnung wurde von Mitgliedern der Accademia dei Lincei in Rom geprägt. Sie findet sich zuerst in einem Brief von J. Faber vom 13. 4. 1625 (Capecchi et al. 1992, S. 129).

    Mitose
    Lit. zur Terminologie: Battaglia (1985).

    Mixoploidie
    G: Die Erscheinung wurde zuerst eingehend untersucht durch Nemec (1910), der den Terminus Mixoploidie aber offenbar erst 1931 veröffentlichte.

    Molekulare Systematik
    Lit.: Ergänze: Hillis, Moritz & Mable (1996).

    Monoplastidie E: monoplastidy F: monoplastidie, f.
    Das Vorkommen nur einer Plastide je Zelle. Bei der Sporenbildung bei den Musci, Anthoceros, Selaginella und Isoetes, während die Sporen der Hepaticae mehrere Plastiden enthalten.
    G: Sapehin (1911) sprach vom „Monochloroplastenstadium“, später (1913, 1915) von „monoplastisch“.

    Morphe, f. E: morph F: morphe
    Eine von zwei oder mehr genetischen Varianten, in denen eine Sippe inbezug auf ein Merkmal auftritt. Morphen sind z.B. Pflanzen einer Art mit verschiedener Blütenfarbe oder mit lang- und kurzgriffeligen Blüten. Man verwendet den Terminus bei phänotypischen Unterschieden mit genotypischer Grundlage, die regelmäßig zusammen auftreten.
    G: Der Terminus morph wurde schon von J.S.Huxley (1955, S. 2) eingeführt. Morphe hat sich in der deutschen Literatur aber erst in den letzten Jahren eingebürgert.

    Mutation
    G: Waagen (1869. S. 186) führte Mutation in der Paläontologie für eine auffällige sprunghafte Abänderung innerhalb einer zeitlichen Formenreihe ein. Diese Verwendung des Begriffes wurde aber seit De Vries (1901) durch die genetische Bedeutung verdrängt.

    Mykorrhiza
    Jahn (1934, S. 464) bezeichnet Pilze, die nur in der > Rhizosphäre leben ohne in eine bestimmte histologische Beziehung zur Wurzel zu treten als peritrophe Mykorrhiza. Der Begriff wird heute nicht mehr verwendet.
    Lit.: Smith & Read (1996).

    Nektarium
    Lit.: Vogel(1977).

    Nomenklatur
    Lit. zur Geschichte: Nicolson (1991)

    Nucleosom E: nucleosome F: nucléosome, m., caryosome, m.
    Von DNA umwundener Komplex aus acht Histonmolekülen innerhalb eines Chromosoms.
    G: Oudet et al. (1975, S. 289). Vgl. Battaglia (1994).

    Ökologie
    Man unterscheidet die Autökologie, die sich mit den ökologischen Beziehungen einer Art zur belebten und unbelebten Umwelt befaßt, von der Synökologie, die versucht solche Beziehungen innerhalb von Pflanzengesellschaften oder Ökosystemen aufzuklären und der Demökologie (E: population ecology, vgl. > Populationsbiologie), die die Ökologie einer Population untersucht.
    G: Gelegentlich wird auch jetzt die Behauptung wiederholt, der Amerikaner Thoreau habe in einem Brief bereits 1858 ecology verwendet. Dies wurde aber von dem Herausgeber des Briefwechsels selbst widerrufen (Harding 1965). Es handelt sich um einen Lesefehler für geology! - Die Bezeichnungen Aut- und Synökologie gehen auf die Einteilung in aut- und synökologische Pflanzengeographie zurück, die Schröter (1902, S. 64/65) vornahm. Demökologie wurde von Schwerdtfeger (1963, S. 13/14) geprägt.

    Ökosystem E: ecosystem F: ecosystème, m.
    "Eine Lebensgemeinschaft einschließlich ihres Lebensraums" (Ellenberg in Ellenberg et al. 1986, S. 19). Der Begriff des Ökosystems schließt die vielfältigen Beziehungen (Energieflüsse) zwischen der Umwelt und den Organismen und zwischen ihnen ein.
    G: Tansley (1935, S. 299).
    Lit.: Golley (1993): Geschichte des Ökosystemkonzeptes.

    Ovar
    - oberständig L: ovarium superum E: superior F: supère
    - unterständig L: ovarium inferum E: inferior F: infère
    G: Linnaeus 1759 (S. 823)

    Paläobotanik, Paläophytologie
    G: Palaeobotany zuerst bei Nicholson (1872, S. 473).

    Paläophyt > Archaeophyt

    Paläophytologie > Paläobotanik

    Palatum, Gaumen E: palate F: palais, m.
    Hohle Vorwölbung der Unterlippe von Blüten, die den Schlund mehr oder weniger verschließt. Typisch für manche Scrophulariaceae wie Linaria, Antirrhinum.
    G: Der Terminus wurde aus der Zoologie übernommen. In der Botanik verwendet ihn bereits Linnaeus (1751, S. 223).

    Paraphyse
    Lit.: Die Verwendung des Begriffs Paraphysen bei den Farnen wird diskutiert in Taxon 13: 56-64. 1964; 14: 213-218, 1965

    Parsimonie-Prinzip
    Lit.: Ergänze: Stewart (1993).

    Pedicellus
    Auch die Stiele der Ährchen von Gräsern oder von Köpfchen der Compositae werden als Pedicelli bezeichnet.

    Pektin E: pectin F: pectine
    Sammelbezeichnung für saure Polysaccharide aus Galacturonsäure und verwandten Substanzen mit großer Wasserlöslichkeit und starkem Quellungsvermögen, die Schleime oder Gummen bilden können. Sie finden sich in den Primärwänden der Zellen, besonders reichlich in Samenschalen und sind für die Gelierfähigkeit des Obstes maßgebend. Wenn man betonen will, daß es sich um verschiedene Substanzen handelt, spricht man von Pektinstoffen (E: pectic substances).
    G: Braconnot (1825, S. 178) beschrieb diese Substanzen als "acide petique" von gr. pectis, Gerinnen.

    Phi-Scheide E: phi layer
    Scheide aus Zellen, die an den Radialwänden verdickt sind. Eine solche Scheide, die meist außen an die Endodermis angrenzt, ist vor allem aus den Wurzeln von Coniferae, Rosaceae und Cruciferae (Brassicaceae) bekannt.
    G: Van Tieghem (1870/71, z.B. Taf. 3, Fig. 3) beobachtete sie zuerst bei Coniferen. Russow (1875, S. 73) nannte sie Phi-Scheide, "weil der Querdurchschnitt der verdickten Wand dem griechischen Buchstaben Phi gleicht."

    Phorophyt E: phorophyte F: arbre (m.)support
    Trägerpflanze eines Epiphyten.

    Phototaxis, f. E: phototaxis F: phototaxie
    Durch das Licht ausgerichtete freie Ortsbewegung, vor allem bei grünen Flagellaten.
    G: Strasburger (1878 b, S. 587).

    Phototropismus, m. E: phototropism F: phototropisme, m.
    Wachstumsbewegung, die sich an der Richtung des Lichteinfalls orientiert. G: A.P. de Candolle (1832, S. 844) führte den Begriff heliotropisme ein, und Heliotropismus wurde lange Zeit benutzt. Oltmanns (1892, S. 214) sprach von Phototropie, später setzte sich Phototropismus durch.

    Phyllomorph E: phyllomorph
    Blattartiges Organ mancher Angiospermen (Streptocarpus spec., Lemnaceae), das Eigenschaften von Blatt und Sproßachse vereint und aus dem durch eine Art Sprossung neue Phyllomorphe entstehen können.
    G: Jong & Burtt (1975, S. 297).

    Phytoalexin E: phytoalexin
    Ein Stoff, den eine Pflanze nach Verwundung oder Infektion durch Bakterien oder Pilze bildet und der hilft, die Infektion zu begrenzen.
    G: Aufgrund von Untersuchungen der Phytophthora-Infektion bei der Kartoffel schufen Müller & Börger (1941, S. 223) die Bezeichnung Phytoalexine in Anlehnung an den medizinischen Begriff der Alexine (von gr. alexein, abwehren).

    Phytotelma, n., pl. Phytotelmata, Phytotelmen E: phytotelma
    Wasseransammlung in einer Pflanze, die als spezieller Standort für Pflanzen und Tiere dient. Besonders wichtig sind die Zisteren, die sich bei vielen Bromeliaceen zwischen den Blattbasen befinden.
    G: Erstnachweis: Maguire (1971). Abgeleitet von gr. phyton, Pflanze, und telma, Sumpf.

    Plastoglobuli, m.pl. (Sg. Plastoglobulus, selten benutzt) E: plastoglobuli
    Überwiegend aus Lipiden bestehende kugelige Strukturen im Stroma von Plastiden.
    G: Diese Gebilde erhielten zunächst verschiedene beschreibende Namen, wie z.B. spherical granules oder osmiophilic globuli. Lichtenthaler & Sprey (1966, S. 697) führten Plastoglobuli ein, abgeleitet von dem Vorkommen in Plastiden und lat. globulus, Kügelchen.

    Platykladium, Cladodium
    Langsproß, der durch Abflachung und Ausbildung von Chlorenchym blattartig ausgebildet ist.
    G: Troll (1937, S. 337) hat die Bezeichnung Cladodium kritisiert und die eindeutigere Platykladium vorgeschlagen.

    Podium
    Rest des Nucellus am antipodalen Ende des Embryosackes, oft in Form eines Bechers.
    G: Eingeführt von K.V.O. Dahlgren (1940, S. 347) ohne daß die Abgrenzung gegen eine > Hypostase deutlich wird. Lat. podium (von gr. pous, podos, Fuß) bedeutet Tritt, Untergestell.

    poikilohydr, poikilohydrisch E: poikilohydric
    Bei poikilohydren Pflanzen ändert sich der Wasserzustand mit dem der umgebenden Atmosphäre, sie können für eine gewisse Zeit völlig austrocknen. Hierzu gehören die Algen, Pilze, Flechten und Moose, sowie einige wenige Farn- und Blütenpflanzen (z.B. Ceterach, Myrothamnus, Chamaegigas, einige Gesneriacee).
    G: siehe unter > homoiohydr

    Polkerne
    Lit.: Battaglia (1988 b).

    Pollenschlauch
    G: Vgl. Battaglia (1988 a).

    Postament
    Pfeilerartige Bildung des Nucellus- oder Chalazagewebes, an deren Spitze sich die Antipoden befinden. Ein Postament entsteht, wenn der heranwachsende Embryosack an den Antipoden vorbei in Richtung Chalaza wächst, wie z.B. bei Ranunculaceae.
    G: Die Bezeichnung wurde zuerst von Westermaier (1890, S. 10) verwendet.
    Lit.: K.V.O. Dahlgren (1940).

    Primordialschlauch
    Historische Bezeichnung für den Plasmabelag ausgewachsener Zellen mit großer Vakuole. Soll auch für die Plasmamembran verwendet worden sein.
    G: Mohl (1844, Sp. 275).

    Progymnospermen
    G: Zuerst bei Saporta & Marion 1885: L’évolution du règne végétal. Vol. 1: 17, 62, 68 (n.v.). Als Klasse Progymnospermopsida von Beck (1960, S. 364) aufgestellt, der die Zusammengehörigkeit von Archaeopteris und Callixylon nachwies.

    Protonema, pl. Protonemata
    Zwischen Chloro- und Kaulonema oft Übergänge.
    Lit.: Goode, Stead & Duckett (1992)

    prototunicat > Ascus

    psammophil, sandliebend
    Pflanze, die bevorzugt auf Sandböden wächst.
    G: Thurmann (1849, S. 268).

    Pseudanthium
    -
    1. Blütenähnliche Infloreszenz, d.h. Blütenstand, der als (>) Blume wirkt.
    - 2. Blüte, die phylogenetisch auf einen Blütenstand zurückzuführen ist.
    G: Delpino (1890 a) führte den Begriff im Sinne der 2. Definition ein, wobei er polyandrische und obdiplostemone Blüten als Pseudanthien ansah, worin man ihm heute nicht mehr folgt. Das Cyathium von Euphorbia war für ihn ein Übergang von Euanthien zu Pseudanthien. Auch bei der Pseudanthientheorie (> Blütentheorien) handelt es sich um eine phylogenetische Herleitung einer Blüte aus einem Blütenstand. Im Sinne der 1., heute vorwiegenden Bedeutung, wird Pseudanthium seit Troll (1928a) benutzt. Um keine Verwechslungen aufkommen zu lassen, hat Claßen-Bockhoff (1991) für Pseudanthien in diesem Sinn Infloreszenzblumen (E: inflorescence flowers) vorgeschlagen.

    Pseudocorolla, Scheinkrone E: pseudocorolla
    Funktionell einer Blütenkrone ähnliche Strukturen eines Pseudanthiums. Bei den Gliedern der Pseudocorolla, den Pseudopetalen, handelt es sich meist um Hochblätter, es können aber auch umgewandelte Blütenkronen sein (wie bei vielen Compositae).
    G: Troll (1928 a, S. 104 bzw. 207) führte Scheinkrone oder Pseudocorolla und Pseudopetalen ein.

    Pseudopetalum > Pseudocorolla

    Pteridospermae, Cycadofilices, Farnsamer E: pteridosperms F: ptéridospermées
    Gruppe fossiler Pflanzen, die zwischen Farnen und Gymnospermen vermittelt. Die oft farnartigen Blätter tragen keine Sporangien sondern Samen, die Sproße haben sekundäres Dickenwachstum.
    G: Die Assoziation von farnartigen Blättern mit Holz mit sekundärem Dickenwachstum wurde im Laufe des 19. Jahrhunderts bekannt. H. Potonié (1897 in 1897-99, S. 160) nannte die Gruppe Cycadofilices. Oliver & Scott (1903) bewiesen die Zugehörigkeit von Samen und schufen die Bezeichnung „Pteridospermeae“ (Oliver & Scott 1904, S. 239). Die Geschichte der Entdeckung ist von Zeiller (1905) und von Andrews (1980, S. 158-166) dargestellt worden.

    pyknoxyl
    Mit einem festen Holz mit wenig Parenchym, schmalen Markstrahlen und engen Tracheiden, wie es die Coniferae und Dicotyledoneae auszeichnet (Gegensatz > manoxyl).

    Receptaculum
    - 2. Bei der Braunalge Fucus: Die angeschwollenen Thallusenden, in denen die Konzeptakel (> Conceptaculum) eingesenkt sind.

    Reich
    G: Regnum wurde spätestens durch Linnaeus (1735) eingeführt. Bresinsky (1996, S. 150) schlägt vor, im Deutschen für Reich Bereich zu verwenden.

    Rhizikom
    Die Wurzel als Grundorgan der Kormophyten.
    G: Eingeführt von Drude (1880, S. 583) als Gegenstück zu Caulom und Phyllom. Der Terminus wurde von Fritsch (1909, S. 86, 384) aufgenommen und wird heute nur noch in Österreich verwendet.
    E: Da Rhizom, die naheliegende Bildung für Wurzel, schon für Wurzelstock, also ein Sproßorgan, verwendet wurde, bildete Drude Rhizikom, abgeleitet von gr. rhizikos, zur Wurzel gehörig.

    Rhizosphäre E: rhizosphere F: rhizosphère, f.
    Der unmittelbar an eine Wurzel angrenzende Raum, der von ihr beeinflußt wird und sich durch eine besondere Flora und Fauna auszeichnet.
    G: Hiltner (1904, S. 69).

    Rostrum > Schnabel

    r-Selektion > Selektionstypen

    Samenanatomie Lit.: Werker (1997).

    Samenanlage
    G: Celakovský (1874, S. 237) schlug den theoriefreien Terminus Samenanlage vor. Obwohl er diese Bezeichnung für „zu lang und schleppend“ hielt und selbst nicht annahm, setzte sie sich etwa ab 1890 allgemein durch.

    Samentypen, B.
    Lit. zur Terminologie: R. Schmid (1986).

    Sarkotesta
    G: Eingeführt durch Brongniart (1874, S. 246, 248) bei seinen Untersuchungen an fossilen Samen.

    Scheinkrone > Pseudocorolla

    Schiffchenblume > Schmetterlingsblüte

    Schmetterlingsblüte
    Ergänze: Westerkamp (1997, S. 125) hat hervorgehoben, daß das Wesentliche an diesem Blumentyp der Einschluß von Androeceum und Gynoeceum in ein Schiffchen (carina)ist. Er schlägt vor, von Schiffchenblumen (E: keel blossoms) zu sprechen.

    Schnabel L: rostrum, n. E: beak F: bec, m.
    Mehr oder weniger abgesetzter langgestreckter spitzer Fortsatz eines Organs, der an einen Vogelschnabel erinnert. Ein Schnabel tritt vor allem bei Früchten oder Teilfrüchten auf (z.B. Lactuca, Taraxacum, Brassica, Scandix), er enthält meist keinen Samen.

    Scientia amabilis > Botanik

    Selektion
    Lit.: Williams (1992).

    Selektionstypen E: types of selection
    Die Wirkung der Selektion ist abhängig von zahlreichen Parametern. Innerhalb einer kontinuierlichen Reihe unterscheidet man als Extreme:
    - K-Selektion E: K selection
    Selektion bei hoher Populationsdichte. Sie fördert eine effiziente Ausnutzung der Ressourcen und damit eine hohe Konkurrenzfähigkeit.
    - r-Selektion E: r selection
    Selektion bei geringer Dichte in der Population (z.B. bei Neubesiedlung von Standorten). Sie fördert eine hohe Reproduktionsrate mit schneller Zunahme der Populationsgröße.
    G: Die Begriffe wurden eingeführt von Mac Arthur & Wilson (1967, S. 149, 189/190). K und r sind Kenngrößen der theoretischen Populationsbiologie. K bezeichnet die Zahl der Individuen einer Art, die ein Standort maximal unterhalten kann, r die theoretisch mögliche Zuwachsrate einer Art in einer bestimmten Umgebung.

    Silicalemma E: silicalemma
    Plasmamembran bei den Diatomeen in Form eines flachen Sackes, innerhalb dessen sich nach der Teilung die neue Kieselschale bildet.
    G: Reimann, Lewin & Volcani (1966, S. 83).

    Species
    Lit.: Ereshefsky (1992).

    Splitter
    Systematiker, der dazu neigt, die Taxa (Arten, Gattungen, Familien etc.) sehr eng zu fassen. Im Gegensatz dazu schafft der Lumper sehr umfassende Taxa.

    Sporophyt
    G: Die Bezeichnung Sporophyt stammt von De Bary (1884, S. 131); ins Englische wurde sie duch Bower (1890, S. 367) eingeführt.

    Stärke
    G: Leeuwenhoek war der erste, der im Mikroskop Stärkekörner beobachtete. Er berichtete darüber schon 1675/76 in Briefen (Seidemann 1968).

    Statolithentheorie E: statolith theory
    Theorie, nach der beim Geotropismus (Gravitropismus) der Schwerereiz durch die Verlagerung schwerer Teilchen, der Statolithen (insbesondere Amyloplasten, Stärkekörner, die sogenannte Statolithenstärke) wirkt.
    G: Noll (1892) entwickelte als erster eine theoretische Vorstellung über eine funktionelle Ähnlichkeit zwischen den Schweresinnesorganen der Tiere mit ihren Otolithen (Statolithen) und der Rezeption des Schwerereizes bei Pflanzen. Nemec (1900) und Haberlandt (1900) wiesen draufhin, daß Stärkekörner die Rolle der Statolithen spielen könnten. Haberlandt (1902, S. 189) sprach dann bereits von einer "Statolithentheorie des Geotropismus".

    Stolo: In einzelnen Fällen (z.B. Adoxa) kann auch der Hauptsproß ein ausläuferartiges Rhizom bilden.

    Stomata-Typen. A: Lit.: Neue Einteilung bei Timonin (1995).

    Streptophyta E: streptophytes, pl.
    Abteilung der grünen Pflanzen, zu der die Cormophyta und die mit ihnen nahe verwandten Grünalgen (insbesondere die Zygnematophyceae, Jochalgen, und die Charophyceae, Armleuchteralgen) gehören. Die S. sind u.a. durch die Ausbildung eines > Phragmoplasten bei der Zellteilung gekennzeichnet.
    G: Die Gruppe wurde von C. Jeffrey (1977, S. 345) benannt, von gr. streptos, gewunden, gedreht, nach den schraubig gedrehten Spermatozoiden. Die Streptophyta treten in streng phylogenetisch (kladistisch) orientierten Systemen auf (vgl. Bremer et al. 1987).

    Streukegel E: scatter cone

    Suspensor
    G: Zuerst beobachtet und "suspenseur" benannt durch Mirbel (1829, S. 311).

    Synonym
    G: Die bei Mansfeld (1949, S. 85/86) aufgeführten Ausdrücke Typonym (für nomenklatorisches S.) und Metonym (für taxonomisches S.) werden heute nicht mehr verwendet.

    Synökologie > Ökologie

    tachytelisch > Evolutionsgeschwindigkeit

    Teleutosporen
    Teleutosporen werden in Gebieten mit Jahreszeitenklima meist im Herbst gebildet. Sie sind gewöhnlich Überdauerungsorgane, können aber bei bestimmten Entwicklungstypen gleich nach der Bildung auskeimen.

    Tertiärrelikt E: Tertiary relict
    Sippe, von der wahrscheinlich gemacht werden kann, daß sie sich seit dem Tertiär wenig verändert in einem Gebiet erhalten hat.

    Tetrade in der Cytologie.
    G: McClung 1905 (S. 339).

    Tracheenglied
    G: Moldenhawer (1812) und Mohl (1832) stellten klar, daß die Gefäße (Tracheen) aus Reihen von Zellen bestehen.

    Träufelspitze
    G: Ellenberg (1985) schlägt vor, solche Spitzen neutral als Blattvorspitzen zu bezeichnen.

    Trichogyne: Auch eine ähnliche Bildung am Oogon der Grünalge Coleochaete wird als Trichogyne bezeichnet.

    Trichom (1) Haar
    G: Die Arbeit von Weiss (1867) enthält eine ausführliche Darstellung der Geschichte der Untersuchungen der Haare.

    Typonym > Synonym

    Typotypus E: typotype
    Ein Herbarbeleg, der die Grundlage für eine Abbildung bildet, die ihrerseits Typus eines Taxons ist. Für manche Arten von Linnaeus, die er nur nach einer Abbildung beschrieben hat, existieren solche Typotypen.
    G: Nach einem Vorschlag von Dandy eingeführt durch Stearn (1957, S. 129).

    Ubiquist
    Art, die innerhalb eines Gebietes auf sehr vielen verschiedenen Standorten und damit (fast) überall vorkommt.
    G: Das franz. Wort ubiquiste (von lat. ubique, überall) für einen „in allen Dingen bewanderten Menschen“ wurde von Thurmann (1849, S. 129, 121) in die Botanik eingeführt.

    Ule E: scar F: cicatrice, f.
    Abbruchstelle eines Organs (z.B. Kelchblatt, Krone, Griffel) an einer Frucht.
    G: Aus der Medizin übernommen, wo Ule (von gr. oule) Wundnarbe bedeutet. Hecker (in Fitschen 1987, S. B 57) führte den Terminus in die Botanik ein.

    Undulipodium
    G: Schon von Margulis (1980) eingeführt, Corliss (1980, 1981 a) hielt den Terminus für überflüssig.

    Vibrationsbestäubung
    G: Dieser Typ der Bestäubung wurde zuerst von Lindman (1902, S. 23) an Cassia genau beschrieben, der von einer „gewaltsamen Vibration des Insektenkörpers und zugleich der ganzen Blüte“ spricht.

    Windepflanze > Liane

    Wuchsform
    Lit.: Kästner & Karrer (1995).

    Wurzel
    Lit.: Speta (1997): Geschichte der Wurzelforschung.

    Wurzeltasche E: root pocket F: poche (digestive)
    Hülle um eine endogen gebildete Wurzel (sproßbürtige Wurzeln, Seitenwurzeln), die aus der Endodermis der Ursprungswurzel entsteht, die durch tangentiale Teilungen mehrschichtig wird. Meist vergeht die Wurzeltasche bald, bei manchen Wasserpflanzen (z.B. Lemna, Pistia) ersetzt sie die Calyptra.
    G: Van Tieghem & Doliot (1888) untersuchten sie näher und nannten sie (S. 9) poche digestive oder poche diastasique.
    Lit.: Guttenberg (1960, S. 36 ff.).

    Xenophyt E: xenophyte
    Art, die mit dem Menschen einwanderte oder durch ihn unbeabsichtigt eingeschleppt wurde. Hierzu gehören die (>) Archäophyten und Neophyten.
    G: Holub & Jirásek (1967, S. 107).

    xerophil, trockenheitsliebend
    Pflanze, die trockene Standorte bevorzugt.
    G: Thurmann (1849, S. 268).

    Zwergmännchen (bei Laubmoosen) E: dwarf male
    Z. können geno- oder phänotypisch bestimmt sein.
    Lit.: Ramsay (1979, S. 305-311).

    Literatur
    Fehlende Zitate sind bereits in der Buchausgabe enthalten

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