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Lektüre des Galaterbriefs

EINLADUNG

Einladung zum Workshop am 16. Mai 2009

Abteilung Frühchristliche Studien, Theol. Fakultät der Universität Göttingen

Prof. Dr. Gerd Lüdemann

Der Galaterbrief ist ein Zirkularschreiben an christliche Gemeinden in der Landschaft Galatien, die im Norden der gleichnamigen römischen Provinz liegt. Paulus war dort auf der Durchreise wegen einer Krankheit (4,13) festgehalten worden und hatte erfolgreich Heiden missioniert, ohne die Beschneidung zu verlangen. Als judenchristliche Lehrer auf die galatischen Heidenchristen aufmerksam wurden, bereisten sie die dortigen Gemeinden, um die Beachtung des Gesetzes einschließlich der Beschneidung durchzusetzen. Im Galaterbrief reagiert Paulus darauf polemisch und arbeitet heraus, dass der durch die Verheißung begründete Glaube an Jesus Christus die Zeit des Gesetzes abgelöst hat. Der Brief ist etwas älter als das Schreiben des Paulus nach Rom und wurde vermutlich in einer Gemeinde in Makedonien abgefasst.

1,1-10 Adresse und konditionaler Fluch
1,11-2,21 Der göttliche Ursprung des paulinischen Evangeliums
3,1-5,12 Rechtfertigung aus Glauben und Freiheit vom Gesetz
5,13-6,10 Ermahnungen
6,11-18 Eigenhändiger Schluss mit konditionalem Friedenswunsch

ORT: Theologicum Raum T0. 136

ZEIT: 10 bis 14 h

TEXT: Lüdemann/Schleritt: Arbeitsübersetzung, 2008, oder jede andere gute Übersetzung


Copyright © Gerd Lüdemann (gluedem@gwdg.de)
Letzte Aktualisierung am 10. Mai 2017
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