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Maria Magdalena - Jüngerin oder Freundin Jesu?

EINLADUNG

Veranstalterin: Abteilung Frühchristliche Studien der Theologischen Fakultät der Universität Göttingen. Prof. Dr. Gerd Lüdemann

Workshop, Montag, 04. Dezember 2006

ORT: Theologicum, Platz der Göttinger Sieben 2, 37073 Göttingen, Raum T 05

ZEIT: 18-22 h.

Maria Magdalena gilt in der Sensationspresse zuweilen als Jesu Ehefrau oder Geliebte, mit der er Kinder gezeugt hätte. In der gnostisch-häretischen Literatur ab dem zweiten Jahrhundert ist Maria Magdalena Offenbarungsempfängerin und erregt dadurch den Neid der Jünger und des Petrus. Das Neue Testament zeichnet Maria Magdalena als Anhängerin Jesu, die ihn gemeinsam mit anderen Frauen auf dem letzten Weg nach Jerusalem begleitet hat. Dem Johannes- und dem Matthäusevangelium zufolge hat sie sogar noch vor der männlichen Jüngerschar den auferstandenen Jesus "gesehen". Der Workshop will auf der Grundlage genauer Textanalysen das Gestrüpp von Fiktionen, Fakten, Fantasien, das sich um Maria Magdalena gelegt hat, entflechten.

Textgrundlage des Workshops ist das neue Buch von Gerd Lüdemann: Das Judas-Evangelium und das Evangelium nach Maria (2006).

TAGUNGSABLAUF

18.15-19.45 h: Maria Magdalena in der gnostischen Literatur

19.45-20.15 h: Pause mit Erfrischungen

20.15-21.45 h: Maria Magdalena im Neuen Testament

ORGANISATION

Weitere Informationen unter www.gerdluedemann.de. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Einladung ergeht an alle, die am Thema Interesse haben, und setzt ein Theologiestudium nicht voraus.


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Letzte Aktualisierung am 10. Mai 2017
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