Die Historie des FZW




Im Januar 1984 wurde das Forschungszentrum Waldökosysteme -Waldsterben als gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der Fakultäten für Forstwissenschaften, Biologie und Geowissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen gegründet. Die Verkürzung des Namens auf Forschungszentrum Waldökosysteme im Herbst 1988 sollte der Tatsache Rechnung tragen, daß die im Zentrum koordinierten Arbeiten sehr viele Bereiche der ökologischen Forschung im Wald umfassen und weit über den begrenzten Bereich "Waldsterben" hinausgehen. 

Im Rahmen der Bestrebungen des Bundesministeriums für Forschung und Technologie (BMFT), Ökosystemforschungszentren einzurichten, wurde ein solches 1989 im Forschungszentrum Waldökosysteme realisiert.

Gefördert durch das BMFT und das Land Niedersachsen begann gleichzeitig das Forschungsvorhaben "Stabilitätsbedingungen von Waldökosystemen" (1989-1993). Daß an diesem Projekt 71 Einzelprojekte verschiedener Institute und Institutionen innerhalb und außerhalb von Göttingen beteiligt waren, verdeutlicht die breite Basis dieser interdisziplinären Ökosystemforschung.

Die zweite Projektphase (1994 bis 1998) mit dem Titel "Veränderungsdynamik von Waldökosystemen" wird ebenfalls durch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (BMBF) und das Land Niedersachsen gefördert. Dieses Forschungsvorhaben umfaßt 52 Teilvorhaben.

Im Rahmen des BMBF Forschungsverbundes "Zukunftsorientierte Waldwirschaft" begann 1999 als dritte Projektphase am FZW das Verbundforschungsvorhaben "Indikatoren und Strategien für eine nachhaltige, multifunktionelle Waldnutzung -Fallstudie Waldlandschaft Solling",  welche Ende des Jahres 2003 abgeschlossen wurde.

Darüber hinaus werden am FZW Verbundprojekte des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt verwaltet und koordiniert.

Momentan sind 15 Institute der Universität Göttingen und 3 Institutionen, die nicht der Universität Göttingen angeschlossen sind, im FZW vertreten.



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